Gemeinwohl verpflichtet

Gemeinwohl verpflichtet

Vor 25 Jahren nahm der Überlinger Naturkost-Großhandel BODAN seinen Geschäftsbetrieb auf. Was anfänglich mit fünf Personen und sehr beengten Lagerverhältnissen sowie einem bescheidenen Sortiment begann, hat sich innerhalb des letzten Vierteljahrhunderts zu einem florierenden Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern, einem Vollsortiment von rund 10.000 Artikeln und einem Jahresumsatz von über 50 Mio. Euro entwickelt.

 

Wer nun meint, dieser Erfolg sei Resultat eines erbitterten Machtkampfs und Verdrängungswettbewerbs, der wird sich wundern, dass diese Begriffe im Sprachschatz von BODAN nicht zu finden sind. Statt die Ellenbogen auszufahren, reicht BODAN allen Beteiligten des Wertschöpfungskreislaufs die Hand und setzt auf ein Miteinander im konstruktiven Dialog und gegenseitigem Respekt – vom Bauern und Gärtnern über die verarbeitenden Unternehmen bis hin zum Einzelhandel und dessen Kunden. Die „gegenseitige wirtschaftliche Förderung“ – den Blick auf das Wohlergehen der Handelspartner gerichtet – ist von Anbeginn BODANs Leitsatz für nachhaltiges Wirtschaften und gelebtes Prinzip.

 

 

2008 begann der österreichische Autor und politische Aktivist Christian Felber mit der Ausarbeitung der Grundzüge einer alternativen Wirtschaftsordnung marktwirtschaftlicher Prägung, die allerdings nicht auf Gewinnstreben und Konkurrenz, sondern auf Gemeinwohlstreben und Kooperation fußt. Die „Gemeinwohl“-Wirkung wird in einer Bilanz transparent und nachvollziehbar dargestellt.

 

 

2011 haben 60 Unternehmen aus drei Staaten ihre erste Gemeinwohl-Bilanz veröffentlicht, darunter auch BODAN als eines dieser Pionier-Unternehmen. Es ist erklärtes Unternehmensziel, die Verbreitung der Idee dieses alternativen Wirtschaftens aktiv zu unterstützen und so einen weiteren Beitrag für das Gemeinwohl zu leisten.

 

Weitere Informationen unter www.gemeinwohl-oekonomie.org.

 

Weitere Informationen zur Gemeinwohl-Ökonomie für Unternehmen.

 

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